Gemeindekonzeption

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Gliederung

1. Präambel und Leitbild

2. Die Lebenssituation der Menschen am Ort

3. Die Gebäude der Kirchengemeinde

4. Die Dienste in der Gemeinde

4.1 Die Hauptamtlichen

4.1.1 Pfarrer
4.1.2 Leiter der Kinder- und Jugendarbeit
4.1.3 Hausmeister und Küster
4.1.4 Kirchenmusik
4.1.5 Diakonische Mitarbeiterin
4.1.6 Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro
4.1.7 Mitarbeiterinnen in der Kindertagesstätte

4.2. Die Ehrenamtlichen

5. Die Arbeitsbereiche der Gemeinde

5.1 Gottesdienst
5.2 Kirchenmusik
5.3 Diakonie
5.4 Kindertagesstätte
5.5 Kinder- und Jugendarbeit
5.6 Konfirmandenarbeit
5.7 Erwachsenenbildung und offene Angebote für Erwachsene
5.8 Verwaltung und Finanzen
5.9 Ökumene
5.10 Öffentlichkeitsarbeit

6. Weiterarbeit 

1. Präambel und Leitbild

Die Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Neukirchen ist die Gemeinschaft evangelischer Christinnen und Christen innerhalb der Grenzen der alten Stadt Bergisch Neukirchen. Grundlage und Ziel unserer Arbeit ist es, christlichen Glaube zu verkündigen und zu leben.

Wegweisend ist dabei für uns das Bild des Baumes, das bereits die Erbauer unserer Kirche im mittleren Kanzelbild an zentrale Stelle gerückt haben.

Dieses Bild verstehen wir so:

Wir sind verwurzelt im Glauben an Jesus Christus. Dieser Glaube ist aber nichts statisches, sondern vielmehr darauf angewiesen zu wachsen und zu reifen.

Die Kraft und die Stärke unserer Gemeinschaft symbolisiert der Stamm. In den vielen Verzweigungen erkennen wir Lebendigkeit und Vielfalt, wie wir sie für unsere Gemeinde wünschen und der wir Raum geben wollen.

Geben und Nehmen, Offenheit – dafür stehen die Blätter.

Mit den Früchten verbinden wir das Erleben von Gemeinschaft, die Weitergabe des Glaubens und soziales Engagement.

Die Baumkrone schafft einen geschützten, aber dennoch offenen Raum für die Interessen der Menschen und vielfältige Begegnungen.

Wir möchten offen bleiben für neue Früchte, die in unserer Gemeinde wachsen.

In dieser Gemeindekonzeption soll, ausgehend von diesem Leitbild, deutlich werden, wie sich die Gemeindearbeit in den einzelnen Bereichen darstellt („Grundsatz“ und „Bestand“) und woran wir arbeiten (möchten).

Die Konzeption geht von der Kirchengemeinde Bergisch Neukirchen als einer selbständigen Kirchengemeinde aus. Dem Presbyterium ist allerdings bewusst, dass es die Aufgabe der nächsten Jahre sein wird, zu prüfen, welche Verbindungen und Vernetzungen mit anderen Kirchengemeinden sinnvoll und notwendig sind.

2. Die Lebenssituation der Menschen am Ort

2. Die Lebenssituation der Menschen am Ort

Der Leverkusener Stadtteil Bergisch Neukirchen hat 6505 Einwohner.

Davon sind 2.501 evangelisch

2.082 römisch-katholisch
1.922 anderen Glaubens oder ohne Konfession

(Quelle: Statistisches Jahrbuch der Stadt Leverkusen 2007, S. 34)

Bergisch Neukirchen setzt sich aus vielen kleineren Ortsteilen zusammen (Atzlenbach, Biesenbach, Hüscheid, Imbach, Pattscheid, Romberg) und ist traditionell ländlich geprägt. Wahrzeichen und Namengeberin des Ortes ist unsere schöne, alte, in den Jahren 1783/1784 erbaute evangelische Kirche.

Die ersten Erwähnungen des Ortes und einer Kirche gehen in das 12. Jahrhundert zurück. Die lutherische Reformation setzte sich Ende des 16. Jahrhunderts durch. Lange Zeit symbolisierten drei Kastanienbäume nahe der Kirche an der Burscheider Straße das „Tor zum Bergischen Land“. Die Burscheider Str. (B 232) ist die Achse, die den Ort durchzieht. Nach dem Krieg sind durch Flüchtlinge aus dem Osten und die Expansion der Bayer AG eine Reihe von neuen Siedlungen entstanden und nach wie vor ist Bergisch Neukirchen bevorzugtes Zuzugsgebiet. Bergisch Neukirchen ist heute vor allem Wohnstadt und Rückzugsort. Die Mehrzahl der Einwohner lebt in Eigenheimen oder Eigentumswohnungen.
Trotz allen Wandels konnte sich Bergisch Neukirchen sein „grünes Gepräge“ erhalten und die Bergisch Neukirchener kämpfen darum, dass dies auch bei weiterer Bebauung so bleibt. Die Nähe zu verschiedenen großen Städten (Köln, Düsseldorf, Wuppertal) und die grüne, ländliche Prägung machen den besonderen Reiz und die Attraktivität von Bergisch Neukirchen aus.

Die Grenzen unserer Kirchengemeinde sind identisch mit den Grenzen der ehemaligen, selbstständigen Stadt Bergisch Neukirchen (Stadtrechte 1857 – 1974), die 1975 nach Leverkusen eingemeindet wurde.

Die Grenzen im Einzelnen: Stadtgrenze Burscheid, Pattscheid bis Murbach, Neuenkamp bis Stadtgrenze Leichlingen, Imbach bis zur Wupper, Imbacher Weg einschließlich alte Ziegelei, Am Wasserturm die Häuser 15a – 29a, Burscheider Str. ab Nr. 1, der gesamte Domblick, Neukronenberger Str. bis Neukronenberg, Claasbruch und Biesenbach 8 – 80, Claashäuschen, das gesamte Ölbachtal einschließlich Grundermühle, Grund und Atzlenbach, Oberölbach, Bruch und Romberg.

Die Verteilung auf Altersgruppen in unserer Gemeinde:
Stand: 16.02.2009
0 bis 5 Jahre - 80, 6 bis 10 Jahre - 126, 11 bis 15 Jahre - 163, 16 bis 20 Jahre - 194, 21 bis 30 Jahre - 191, 31 bis 40 Jahre - 221, 41 bis 50 Jahre - 395, 51 bis 60 Jahre - 293, 61 bis 70 Jahre - 383, 71 bis 80 Jahre - 376, 81 bis 90 Jahre - 175, 91 bis 120 Jahre - 12, Summe 2.609

Durchschnittsalter 47

(Die unterschiedliche Gesamtzahl der Gemeindeglieder im Statistischen Jahrbuch der Stadt und in der Altersstatistik der Gemeinde ergibt sich daraus, dass im Statistischen Jahrbuch die Gemeindeglieder, die nicht in Bergisch Neukirchen wohnen, nicht mitgezählt sind („Gemeindeglieder in besonderen Fällen“).)

Einrichtungen und Vereine am Ort:
Zwei katholische Pfarrgemeinden (Heilige Drei Könige Bergisch Neukirchen und Sankt Engelbert Pattscheid)
Eine Gemeinschaftsgrundschule: GGS Bergisch Neukirchen
Drei Kindergärten: evangelisch– katholisch – städtisch
Friedhof (gegründet 1811 als evangelischer Friedhof, seit 1981 städtisch)
Deutsches Rotes Kreuz mit Altentagesstätte

Dorfgemeinschaften:
Biesenbach
Hüscheid/Neuenkamp
Pattscheid
Romberg/Linde
Imbach

Vereine:
NTV 86 Neukirchener Turnverein
BV 52 Ballspielverein Bergisch Neukirchen
BSG Behindertensportgemeinschaft
ASV Angelsportverein
Freiwillige Feuerwehr
Volksbühne Bergisch Neukirchen
PVC Pattscheider Veteranenclub
Verkehrs- und Verschönerungsverein Bergisch Neukirchen
Ortsverbände der Parteien
Viele Kegelclubs

3. Die Gebäude der Kirchengemeinde

3. Die Gebäude der Kirchengemeinde

Kirche: Unser „Schatzkästlein“ ist, die in ihrer heutigen Gestalt in den Jahren 1783/1784 erbaute Kirche. Erbaut wurde sie, so wie es damals modern war: Im französischen Mischstil, mit Elementen aus Barock, Klassik und Rokoko. Der Kirchturm stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Erst 1909 wurde auf den Kirchturm - wegen Baufälligkeit der Turmhaube - die heutige Zwiebelturmhaube, die nach dem Architekten „Klotzbachsche Haube“ genannt wird, aufgesetzt.

Pfarrhaus: Neben der Kirche steht das 1823/1824 erbaute, heute ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Pfarrhaus. Über der an das Pfarrhaus angebauten Garage befindet sich das Gemeindebüro, in einem Nebengebäude der Kinder-Second-Hand-Laden „Villa Kunterbunt.“

Gemeindehaus: 1954 wurde der Grundstein für das Gemeindehaus unterhalb der Kirche gelegt. Weil „die Beschaffung der Baugelder sehr schwierig war und viel Sorge gemacht hat“ (Erich von Dreusche, Unsere Gemeinde, S. 114), konnte das Haus erst 1956 fertiggestellt werden. An das Gemeindehaus angebaut ist das Haus des Küsters und Hausmeisters. Von Mitte 2005 bis Ende 2006 wurde das Gemeindehaus grundlegend saniert und zeitgemäß umgebaut. Am 01. Dezember 2006 wurde das Haus wieder seiner Bestimmung übergeben. Während der Umbauphase hat das Presbyterium intensiv an einem neuen Nutzungskonzept gearbeitet, um das Haus für möglichst viele Gemeindeglieder und die Menschen im Stadtteil zu öffnen und attraktiv zu machen. Seither erfreut sich das Haus einer vielfältigen Nutzung.

Kindertagesstätte: An das Gemeindehaus angebaut wurde 1971 der zweigruppige Kindergarten unserer Gemeinde, der zurzeit 45 Kindern Platz bietet.

4. Die Dienste in der Gemeinde

„Jesus Christus spricht: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener. (Mt 20, 25.26)

Die verschiedenen Ämter in der Kirche begründen keine Herrschaft der einen über die anderen, sondern die Ausübung des der ganzen Gemeinde anvertrauten und befohlenen Dienstes.“

Die grundlegende Beschreibung des kirchlichen Dienstes in der 4. These der Barmer Theologischen Erklärung ist Leitmotiv für die verschiedenen Formen und Bereiche von Mitarbeit in unserer Kirchengemeinde und daraufhin immer wieder zu überprüfen. Jeder einzelne Dienst ist Teil des der ganzen Gemeinde „anvertrauten und befohlenen Dienstes“.

4.1 Die Hauptamtlichen

4.1.1 Pfarrer

Bergisch Neukirchen ist eine der wenigen Gemeinden im Kirchenkreis mit einer Pfarrstelle. In den letzten 20 Jahren hat fast kontinuierlich noch eine zweite Theologin bzw. ein zweiter Theologe zur Entlastung des Pfarrstelleninhabers in der Gemeinde gearbeitet, in den ersten Jahren aufgrund hoher Gemeindegliederzahlen, in den letzten Jahren, um dem Pfarrstelleninhaber seine Tätigkeit als Synodalassessor des Kirchenkreises zu ermöglichen.

Der besondere Auftrag des Pfarrers besteht in der öffentlichen Verkündigung, der Verwaltung der Sakramente, Taufe und Abendmahl, in den Kasualien, der Konfirmandenarbeit und der Seelsorge. Zu den Aufgaben des Pfarrdienstes gehören die religionspädagogische Begleitung des Kindergartens und der Schulgottesdienste, sowie Angebote in der Erwachsenen- und Seniorenarbeit.

Seit vielen Jahren ist der Pfarrstelleninhaber Presbyteriumsvorsitzender und als solcher Vorgesetzter der Mitarbeitenden und Koordinator des „Gesamtbetriebes“ Kirchengemeinde.

4.1.2 Leiter der Kinder- und Jugendarbeit

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Gemeindearbeit ist die Kinder- und Jugendarbeit. Ein hauptamtlicher Jugendmitarbeiter (Diakon) ist darum für die Koordinierung, Entwicklung und Durchführung von Angeboten für Kinder und Jugendliche, in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Kinder- und Jugendarbeit, zuständig.

Zum besonderen Anforderungsprofil dieser Arbeit gehört es, die Arbeit immer wieder auf sich verändernde Rahmenbedingungen einzustellen.

4.1.3 Hausmeister und Küster

Zentrale Aufgabe des Hausmeisters und Küsters ist die Betreuung der Kirche und des Gemeindehauses, die Vor- und Nachbereitung der Räume für Veranstaltungen, sowie die Reinigung der Räume. Dem Küster obliegt außerdem die Pflege des Außengeländes. Für diese Aufgaben, sowie technische Hilfe in Gemeindebüro, Kindergarten und Mitarbeiterwohnhaus steht eine Vollzeitstelle zur Verfügung.

4.1.4 Kirchenmusik

Ein nebenamtlicher Kirchenmusiker ist vor allem für die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten (einschließlich Schul- und Kindergartengottesdiensten) und Kasualien zuständig ist. Darüber hinaus werden andere musikalische Angebote der Gemeinde von Ehrenamtlichen oder Honorarkräften geleitet.

4.1.5 Diakonische Mitarbeiterin

Die Kirchengemeinde beschäftigt mit 10 Stunden pro Woche eine Diakonische Mitarbeiterin. Die Stelle wurde eingerichtet, um bedürftige Gemeindeglieder bei der Vermittlung von weitergehenden Hilfen zu unterstützen (z.B. Pflege oder Haushaltshilfen). Außerdem besucht die Diakonische Mitarbeiterin – nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen – Gemeindeglieder im Krankenhaus und ist Koordinatorin des Gemeindefrühstücks.

4.1.6 Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro

Die Verwaltung der Kirchengemeinde geschieht im Gemeindeverband Niederwupper und im Gemeindebüro der Kirchengemeinde. Zur Erfüllung der Aufgaben vor Ort beschäftigt die Kirchengemeinde zwei Mitarbeiterinnen mit 15 und 20 Stunden Dienstumfang. Das Gemeindebüro ist erster Ansprechpartner für alle Anliegen und Anfragen an die Gemeinde und von Montag bis Freitag zu bestimmten Stunden geöffnet.

4.1.7 Mitarbeiterinnen in der Kindertagestätte

In der Kindertagesstätte der Kirchengemeinde sind gegenwärtig 4 Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin entsprechend dem im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) vorgesehenen Personalschlüssel angestellt. Hinzu kommt eine Reinigungskraft mit 15 Wochenstunden, die auch für die Reinigung des Gemeindebüros zuständig ist.

 

4.2 Die Ehrenamtlichen

Wesentlicher Schatz der Kirchengemeinde sind die ehrenamtlich Mitarbeitenden. Ehrenamtliche Mitarbeit hat viele Formen und Gesichter, Junge und Alte, Männer und Frauen. Alle Arbeitsbereiche leben von ehrenamtlich Mitarbeitenden, die vielfältige und wichtige Tätigkeiten leisten.

Zu nennen sind hier die drei Prädikanten, die Gottesdienste gestalten, das Team des Kindergottesdienstes und des Gottesdienstes für die Junge Gemeinde, die Vielzahl von Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit, sowie der Konfirmandenarbeit, die Mitarbeiterinnen im Besuchsdienstkreis, der Elternrat im Kindergarten, die Mitarbeitenden bei Veranstaltungen und in Gemeindekreisen, Gemeindebriefausträger und –austrägerinnen, Diakoniesammlerinnen und –sammler, die Mitarbeiterinnen des Second-Hand-Laden, sowie das Presbyterium mit seinen Ausschüssen. Auch hauptamtlich Mitarbeitende engagieren sich über ihre reguläre Arbeitszeit hinaus ehrenamtlich. Die Gemeinde unterstützt Ehrenamtliche durch Anleitung, Erfahrungsaustausch und Fortbildungen. Je nach Arbeitsgebiet laden wir zu eigenen Fortbildungen ein oder dazu, übergemeindliche Angebote zu nutzen. Im Ehrenamt entstehende Kosten werden auf Antrag von der Gemeinde übernommen. Einmal im Jahr laden wir alle Ehrenamtlichen zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

5. Die Arbeitsbereiche der Gemeinde

5.1 Gottesdienst

Grundsatz „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses, und den Ort, da deine Ehre wohnt.“ (Ps. 26, 8)

Die Gottesdienste sind das Zentrum des Gemeindelebens. Hier haben Menschen Gelegenheit, Kraft für den Alltag zu schöpfen und in der Feier des Gottesdienstes die Gemeinschaft der Gläubigen zu erleben. Darum wünschen wir uns vielfältige und lebendige Gottesdienste, in denen die Freude am christlichen Glauben spürbar wird.

Der Gottesdienst am Sonntag um 10.00 Uhr

An jedem Sonntag wird um 10.00 Uhr in der Kirche Gottesdienst gefeiert. Die Gottesdienste werden üblicherweise in der unierten Form gefeiert, die vorne im Gesangbuch (eg) eingeheftet ist. Variationen der Standardform und die Beteiligung von Gemeindegliedern sind möglich und erwünscht. Das Abendmahl wird einmal im Monat (1. Sonntag im Montag) während des sonntäglichen 10.00 Uhr-Gottesdienstes sowie an allen kirchlichen Festtagen gefeiert. Nach dem Gottesdienst besteht üblicherweise Gelegenheit zu zwanglosem Gespräch (Turmcafé).

Dieser Gottesdienst wird - außer bei besonderen Anlässen - überwiegend von älteren Gemeindemitgliedern besucht. Rückläufig ist die Zahl der regelmäßigen Gottesdienstbesucher, für die der Gottesdienstbesuch am Sonntag zum Leben „dazu gehört“.
Darum sind in den letzten Jahren vermehrt Zielgruppengottesdienste eingeführt worden.

Kindergottesdienst
Parallel zum Erwachsenen-Gottesdienst findet im Gemeindehaus ein Kindergottesdienst statt. Er wird von einem Team aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mit Unterstützung des Pfarrers vorbereitet und durchgeführt. Zielgruppe sind Kinder im Alter von 5- 12 Jahren.

Bestand

Jeden Sonntag:
10.00 Uhr Gottesdienst
10.00 Uhr Kindergottesdienst (nicht in den Ferien und am letzten Sonntag im Monat (Junge Gemeinde Gottesdienst))

Regelmäßig (Zielgruppengottesdienste):
Letzter Sonntag im Monat „Gottesdienst für die Junge Gemeinde“, 11.00h
mtl. freitags 11.30 Uhr Kindergartengottesdienst
mtl. mittwochs 8.15 Uhr Schulgottesdienst Grundschule

jährlich:
Goldene, Diamantene und Eiserne Konfirmation am Palmsonntag
Silberne Konfirmation (in der Regel am Volkstrauertag)
Gottesdienst zur Begrüßung der neuen Konfirmanden
Konfirmandenvorstellungsgottesdienst, Abendmahlsgottesdienst am Vorabend der Konfirmation, Konfirmation
Schulanfängergottesdienst und Schulentlassgottesdienst (ökumenisch)
Frauenhilfsgottesdienst am 2.Advent
Mundartgottesdienst

unregelmäßig:
Jugendgottesdienste
Familiengottesdienste (immer am Erntedankfest und am 1. Advent)

Kasualgottesdienste:
Taufgottesdienst
Trauung, Jubiläumshochzeiten
Beerdigung
Gottesdienste auf besonderen Wunsch

Ökumenische Gottesdienste:
Weltgebetstag der Frauen am 1. Freitag im März 19.00h
Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag 19.00h

Abendbesinnungen:
Abendbesinnungen in der Passionszeit, wöchentlich 19.00h

Festgottesdienste:
Osternacht 6.00 Uhr
Weihnachtsgottesdienste

Abendgottesdienste:
Gründonnerstag (meist als Agapefeier)
Silvester

Defizite/Probleme 

- Während einerseits der Anspruch besteht, neue Zielgruppen durch alternative Gottesdienstformen einzubinden, wird andererseits der sonntägliche Gottesdienst mit der vertrauten Liturgie gewünscht. 

 Ziele 

- Wir wollen weiter daran arbeiten, dass der Satz: „Gottesdienste sind das Zentrum des Gemeindelebens“ nicht nur ein theologisch richtiger Satz bleibt. 
Der Theologische Ausschuss soll die Weiterarbeit übernehmen und dem Presbyterium regelmäßig berichten. 

 

5. 2 Kirchenmusik/Musik 

Grundsatz
„Lobt Gott mit Posaunen,
lobet ihn mit Psalter und Harfen!
Lobet ihn mit Pauken und Reigen,
lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobet ihn mit hellen Zimbeln,
lobet ihn mit klingenden Zimbeln!
Alles, was Odem hat,
lobe den HERRN!
Halleluja!“
(Psalm 150, 3-6)

Musik ist eines der schönsten Geschenke Gottes an den Menschen.
Sie spricht den ganzen Menschen an: Gefühl, Verstand und Sinne.
Ihre Bedeutung ist nicht hoch genug zu schätzen.
Neben dem Wort und der Tat ist Musik das wichtigste Medium christlicher Verkündigung. Sie erfüllt Menschen mit Freude und Dank, mit Trost und Hoffnung.
Wo Menschen zusammen singen und musizieren, hat das eine große gemeinschaftsbildende Kraft. Musik eröffnet Menschen einen Zugang zur Gemeinde und zum christlichen Glauben.
Musik gibt, insbesondere im Gottesdienst, Raum zum Lob Gottes.
Musik spricht alle Altersgruppen an.
Es ist lohnend, musikalische Arbeit, wo es möglich ist, zu fördern, da sie ein kostbarer Schatz für die Gemeindearbeit und die Verbindung von Menschen zur Gemeinde ist.

Bestand

Der Dienst des Organisten:
Seit 1981 pflegt und fördert ein nebenberuflicher Kirchenmusiker das Orgelspiel und die kirchenmusikalische Ausgestaltung der Gottesdienste. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gottesdienste und Amtshandlungen in der Kirche „durch wertvolle Orgelliteratur und Improvisationen“ zu bereichern. Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger oder Chöre werden immer wieder (insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit) von ihm zur kirchenmusikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste gewonnen. Zum kirchenmusikalischen Dienst des Organisten gehören immer wieder Orgelkonzerte, über viele Jahre waren diese am 1. Januar. Die hohe Akzeptanz dieses kirchenmusikalischen Dienstes zeigte sich zuletzt in der großen Spendenbereitschaft, dank derer die Orgel um zwei Register erweitert werden konnte.

Gospelchor: 
Einen „klassischen“ Kirchenchor gibt es in der Gemeinde nicht. Hier liegt Bergisch Neukirchen im „Windschatten“ bedeutender Chöre in Opladen, Leichlingen und Burscheid. Um so erfreulicher, dass seit einer Reihe von Jahren ein Gospelchor fester Bestandteil der kirchenmusikalischen Arbeit der Gemeinde ist. Zu diesem Chor gehören hauptsächlich Erwachsene unterschiedlichen Alters. Für nicht wenige Chormitglieder bietet der Chor einen Zugang zu unserer Gemeinde.

Jugendband:
Die seinerzeit von Elisabeth Böhm gegründete KiGo-Band ist inzwischen eine Jugendband geworden, die verschiedene Wandlungen durchgemacht hat. Die Band ist eine große Bereicherung für viele Gottesdienste, insbesondere Gottesdienste in moderner Gestalt, wie den „Gottesdienst für die Junge Gemeinde“.

Gitarren-Workshop:
Der Gitarrenworkshop ist eine Gruppe von Männern, die sich aus Freude an der Musik treffen und um ihre musikalischen Potentiale nicht „rosten“ zu lassen. Auch der Gitarren-Workshop beteiligt sich immer wieder an der Ausgestaltung von Gottesdiensten in neuer Gestalt.

Und natürlich ist Musik, vor allem Gesang, fester Bestandteil vieler Gemeindegruppen.

Defizite

Mangels Kindern musste ein über mehrere Jahre existierender Kinderchor eingestellt werden.

Ziele: 

- Projektbezogene musikalische Angebote für Kinder sollen entwickelt und angeboten werden. 

- Anschaffung eines konzertfähigen Klaviers oder (Stutz-)Flügels für den Gemeindesaal. 

- Es wird darauf zu achten sein, dass wir Vertretungsorganisten einbinden, die den Organisten vertreten können. 

 

 

5.3 Diakonie 

Grundsatz „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.“ (Matthäus 25,40)

Diakonie ist die tätige und helfende Seite der Kirche. In ihr praktizieren wir Weitergabe der Liebe Gottes, die wir selbst erfahren. Dabei folgen wir dem Auftrag Jesu, Not zu beheben und an den Ursachen der Not zu arbeiten.

Bestand

Diakonisches Engagement geschieht auf vielfältige Art und Weise: 

- Angebote für Senioren
- Besuche im Krankenhaus 
- Beteiligung an Hilfsprojekten 
- Besuchsdienst ( Geburtstage von Senioren) 
- Diakoniesammlung im November/Dezember 
- Diakonische Mitarbeiterin in Teilzeit für Einzelbegleitung und Vermittlung von Hilfen 
- Einzelunterstützung 
- Jugendarbeit 
- Kindergarten 
- Second-Hand-Laden 
- Seelsorgerliche Begleitung von Trauernden 

Die im engeren Sinne als „diakonisch“ bezeichneten Angebote werden vom Diakonieausschuss koordiniert: Aufgaben des Diakonieausschusses: 

- Planung und Durchführung von Diakoniegottesdiensten, bzw. Diakonietagen 
- Koordination der Angebote für Senioren, bzw. Ü55 
- Begleitung der Arbeit der diakonischen Mitarbeiterin 
- Koordination der Diakoniesammlung in Zusammenarbeit mit dem Gemeindebüro 
- Begleitung des Besuchsdienstes 
- Ohr am Puls der Gemeinde – Soziale Situation in Bergisch-Neukirchen 
- Thema „Familie“ einbringen in Kindergartenrat, Jugendausschuss, Stadt 

Defizite

Nicht alle Bereiche der diakonischen Arbeit sind im Diakonieausschuss vertreten – wie kann es gelingen, die verschiedenen Gruppen inhaltlich zu vernetzen? 19 

Ziele 

- Angebot eines runden Tisches für alle Verantwortlichen der diakonischen Arbeitsfelder 
- Geburtstagsbesuchsdienst ausdehnen auf andere Altersgruppen?
- Besuchsdienst erweitern – neue MA gewinnen 
- Besuche im Krankenhaus verstärken – neue MA gewinnen 
- Gewinnung von Diakoniesammlern/sammlerinnen 
- Aktionstag – Begrüßen neuer Gemeindeglieder nach Zuzug 

5.4 Kindertagesstätte

Grundsatz „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne uns geht gar nichts, ohne uns geht’ s schief. Wir sind der Schatz am Acker der Gemeinde, egal was andere meinen, wir machen mit.“ ( J.Fliege, D.Fissel)

Seit 1949 gehört zur Gemeinde ein evangelischer Kindergarten, der als Provisorium begann, später Räume innerhalb des Gemeindehauses bezog und heute ein eigenes Gebäude im Anschluss an das Gemeindehaus hat. Diese Kindertagesstätte ergänzt und unterstützt Familien in ihrer Erziehungsaufgabe gemäß dem Kinderbildungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Gemeinde sieht als Träger der Einrichtung ihre Aufgabe darin, möglichst günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, dass eine am Wohl und der Entwicklung der Kinder orientierte Pädagogik geschehen kann. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern wird dabei sehr ernst genommen.
Die pädagogische Arbeit unserer Einrichtung geschieht auf der Basis eines christlichen Menschenbildes. Verständnis, Zuwendung, Achtung, Vertrauen und Toleranz sind Grundwerte dieses Menschenbildes. Es gehört zum Profil unserer Einrichtung, mit den Kindern gemeinsam Glauben im Kindergartenalltag zu leben (biblische Geschichte erzählen, singen, beten), sowie Eltern bei der christlichen Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen. Der Gemeindepfarrer begleitet und unterstützt die religionspädagogische Arbeit der Kindertagesstätte und gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Team der Mitarbeitenden die regelmäßigen Gottesdienste.
Im Gespräch und in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden legt das Presbyterium fest, nach welchen Regeln die Kindertagesstätte geführt wird. Vernetzungen und Verbindungen der Kindertagesstätte zu anderen Angeboten der Gemeinden sind dem Träger wichtig (z.B. generationenübergreifende Veranstaltungen, Gottesdienste der Gemeinde).
In der Konzeption der Kindertagesstätte sind die Grundlagen der Arbeit in unserer Einrichtung und die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde konkret ausgeführt.

Bestand

Unsere Kindertagesstätte ist eine zweigruppige Einrichtung.
45 Kinder besuchen gegenwärtig unsere Einrichtung.
Seit 2008 gibt es eine Gruppe von 20 Kindern, von denen 5 Kinder unter drei Jahren sind.
Die Räume wurden für die U-3-Betreuung entsprechend umgestaltet.
Die andere Gruppe wird von 25 Kindern im Alter von 3-6 Jahren besucht.

Die Kinder unserer Einrichtung werden von vier fest angestellten Mitarbeiterinnen (3 Erzieherinnen und 1 Kinderpflegerin) und einer z.Zt. befristet angestellten Erzieherin betreut. Im laufenden Kindergartenjahr wird das Team ergänzt um eine Praktikantin, die ein Berufsfindungsjahr macht.
Eine Reinigungskraft ist für das Putzen im Kindergarten zuständig.

Die Eltern wählen in jedem Jahr einen 4-köpfigen Elternrat, der zusammen mit vier Presbyterinnen und Presbytern, sowie den Erzieherinnen den Rat der Tageseinrichtung bildet.

Defizite

Das am 1. August 2008 in Kraft getretene Kinderbildungsgesetz macht längerfristige Planungen schwierig und hat insbesondere auch bei der Erzieherinnen zu Unsicherheiten geführt.

Ziele: 

- Weiterentwicklung der Qualitätsstandards der Einrichtung 
- Ausgestaltung und Fortentwicklung des evangelischen Profils der Einrichtung. 
- Prüfung, ob eine Weiterentwicklung zum Familienzentrum möglich ist. 

5.5 Kinder- und Jugendarbeit

Grundsatz
„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Himmelreich. Und Jesus herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie“. (Markus 10, 14 und 16)

In unserer Jugendarbeit versuchen wir Hilfen für alle Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen in unserem Stadtteil bei der Suche nach Antworten auf deren Lebens- und Glaubensfragen zu bieten. Wir orientieren uns dabei nicht nur an den Lebenswelten und dem Entwicklungsstand der jungen Menschen, sondern auch am Wort Gottes, dem Tun Jesu Christi und an der Gestaltung der Welt in Gerechtigkeit zum Frieden hin - unter Bewahrung der Schöpfung.

Die Kinder- und Jugendarbeit soll maßgeblich die Sozialisationsinstanzen Familie, Kindergarten, Schule, Beruf (Ausbildung) ergänzen und ist dem Freizeitbereich zuzuordnen.
Unser Angebot ist auch ein Stück Jugendsozialarbeit.
Unsere Arbeit soll Raum bieten für die Selbstorganisation, die Steigerung des Selbstbewusstseins und die Stärkung der Verantwortung für sich selbst und andere.

Im Weiteren sollen Eltern bei uns einen Anlaufpunkt finden für ihre Fragen bei der Erziehung, religiösen und gesellschaftlichen Themen.

Seit dem Jahr 2000 wird die Kinder- und Jugendarbeit von einem Diakon geleitet. Durch diese Kontinuität und durch den großen und konstanten Kreis an ehrenamtlich Mitarbeitenden, ist die Kinder- und Jugendarbeit in einem positiven Fluss, in dem immer neue Ideen ausprobiert werden. Die beschriebenen Ziele sollen diesen Prozess unterstreichen.

Bestand

organisierter „Vorkindergarten“: 2x wöchentlich
Kindergottesdienst 5-12 Jahre: siehe Gottesdienst
Mädchenübernachtung 9-11 Jahre: monatlich
Jugendband: siehe Kirchenmusik
Jungenübernachtung 9-11 Jahre: monatlich
„Kleine Strolche“ Kindergruppe 6-11 Jahre: monatlich
„Wilde Kerle“ Jungengruppe 6-11 Jahre: wöchentlich
„Wilde Hühner“ Mädchengruppe 6-11 Jahre: wöchentlich
Stadtranderholung für Kinder von 6- 12 Jahren: Ferienangebot
Kindererholungsmaßnahmen für Kinder von 6- 12 Jahren: Ferienangebot
Katjes-Café für alle Katechumenen: wöchentlich
Konfi- Café für alle Konfirmanden: wöchentlich
Offene Angebote: ChillCafé, 2x wöchentlich
Fußballgruppe ab 12 Jahre: wöchentlich
Männerkochgruppe für Jungen ab 15 Jahren: wöchentlich
Nice Devlls Mädchengruppe ab 15 Jahre: wöchentlich
Kreativgruppe ab 16 Jahre: wöchentlich
Gruppe für junge Erwachsene ab 18 Jahre: wöchentlich
Jugenderholungsmaßnahmen für 12-15- jährige: Ferienangebot
Bildungsfahrten für ältere Jugendliche
Jugendgottesdienste
Gottesdienste für die Junge Gemeinde
Ausbildung von Ehrenamtlichen
Krabbelgruppe in Eigeninitiative der Eltern: wöchentlich

Unsere Arbeit wird vom Ev. Förderverein für die Kinder- und Jugendarbeit in Bergisch Neukirchen (BE-NE-KIDS) unterstützt!

Defizite / Problemanzeigen 

- Der Jugendausschuss nimmt mit Sorge wahr, dass durch OGS und die Verkürzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre, Kinder und Jugendliche mittelfristig weniger Zeit haben werden, unsere Angebote zu besuchen. 

- In der Kirchengemeinde Bergisch Neukirchen und im Stadtteil existiert derzeit eine hohe Akzeptanz der Kinder- und Jugendarbeit in allen Altersgruppen. Damit dies so bleibt oder ausgebaut werden kann, wünscht sich der Jugendausschuss einen verstärkten Gedankenaustausch der Generationen. 

Ziele 

- Dem Jugendausschuss ist der Dialog der Generationen wichtig. Daher sollen von ihm jährlich mindestens zwei Veranstaltungen organisiert, bzw. mit organisiert werden, die diesem Dialog dienen. 

- Der Jugendausschuss möchte regelmäßige Kulturangebote (Konzerte) für Jugendliche anbieten. Organisiert wird ein Konzert pro Halbjahr. 

- Der Jugendausschuss sieht die Fahrten zur Kinder- und Jugenderholung, die Bildungsfahrten für ältere Jugendliche, wie auch die Stadtranderholung für Kinder als wichtiges Element unserer Arbeit. Diese Angebote sollen auf dem bekannten Niveau beibehalten werden. 

- Seelsorgeangebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern sollen ein wichtiges Element unserer Arbeit bleiben. Eine regelmäßige „Sprechstunde“ des Jugendleiters soll noch innerhalb dieses Jahres eingerichtet werden. 

Der Jugendausschuss wird die veränderte Schulsituation als Problem beobachten und beginnt schon jetzt, nach Alternativen für die Arbeit zu suchen.

 

5.6 Konfirmandenarbeit

Grundsatz „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim. 1,7)

Konfirmation heißt Bestärkung. Uns ist wichtig, dass Jugendliche in der Lebensphase der Pubertät, die von den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren sehr unterschiedlich erlebt wird, in der Konfirmandenarbeit Bestärkung erfahren: Die Konfirmandenarbeit möchte Jugendliche bestärken, Ja zu sagen, zu ihrem eigenen Leben, Ja zu sagen zum christlichen Glauben und Ja zu sagen zur Gemeinschaft, nicht zuletzt zur Gemeinschaft der Kirche, wie sie für Jugendliche vor allem in der Konfirmandenarbeit erfahrbar wird. Dort können sie viele gute Erfahrungen machen, Gestaltungsformen des Glaubens miteinander erproben und darüber hinaus lernen, wie sie Krisen gemeinsam bewältigen können. Sie werden ermutigt, am Leben der Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten. Sehr unterschiedlich sind die Zugänge und die Erfahrungen, die Jugendliche mit christlichem Glauben und Kirche in ihrem bisherigen Leben gemacht haben. Für viele ist der Konfirmandenunterricht eine Art »Schnupperkurs« in Sachen Kirche und christlicher Glaube.
Teilnahme am Konfirmandenunterricht ist für Jugendliche nicht mehr ohne weiteres selbstverständlich. Darum ist es wichtig, dass Jugendlichen der Unterricht Spaß macht und sie diese Zeit für sich als gewinnbringend erleben. Die Konfirmandenarbeit ist in unserer Gemeinde eng mit der Jugendarbeit verzahnt.

Bestand

Die Konfirmandenzeit in Bergisch Neukirchen beginnt in jedem Jahr nach den Herbstferien und dauert bis zur Konfirmation im Mai des übernächsten Jahres. Die Dauer einer Unterrichtsstunde beträgt in der Regel wöchentlich 90 Minuten, dazu kommen zwei Wochenendfreizeiten.
Zur Konfirmandenzeit gehört es, nicht weniger als einmal im Monat einen Gottesdienst zu besuchen. Katechumenen und Konfirmanden sind eingeladen am Abendmahl teilzunehmen und werden während des Unterrichtes darauf vorbereitet.

Das erste Unterrichtsjahr ist das Katechumenenjahr (kurz Katjesjahr). Der Unterricht findet freitags statt und wird vor allem vom Pfarrer der Gemeinde gestaltet. Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt darauf, zentrale Inhalte christlichen Glaubens kennen zu lernen und zu verstehen. Vater Unser, Glaubensbekenntnis, Zehn Gebote und den Psalm 23 sollte jeder Jugendliche in diesem Jahr auswendig lernen.

Als Tauftermin für Jugendliche, die während der Konfirmandenzeit getauft werden, haben sich vor allem der Gottesdienst in der Osternacht und der gemeinsame Abschlussgottesdienst des Katechumenenjahres bewährt. Dieser wird während einer gemeinsamen Wochenendfreizeit vorbereitet.

Ergänzend zum Unterricht wird das Katjescafe im Jugendkeller angeboten. Das zweite Unterrichtsjahr, das Konfirmandenjahr, wird in Zusammenarbeit von Pfarrer, Jugendleiter und Konfihelferinnen und Konfihelfern gestaltet. Der Unterricht findet dienstags nachmittags schwerpunktmäßig in Kleingruppen statt, die von den ehrenamtlichen, jugendlichen Konfihelferinnen und -helfern geleitet werden. Pfarrer und Jugendleiter bereiten die Stunden mit den Ehrenamtlichen vor und nach, und sie qualifizieren die Jugendlichen für die Gruppenarbeit. Eine Fortbildung pro Jahr für die Ehrenamtlichen im Pädagogisch-Theologischen-Institut in Bonn-Bad Godesberg ist fester Bestandteil der Arbeit.
Die Themen des Konfirmandenjahres sind stärker als im Katechumenenjahr lebensbegleitend orientiert. Exkursionen und Praxisprojekte kommen nach Möglichkeiten hinzu. Bei der Konfirmandenfreizeit, einem verlängerten Wochenende, wird der für alle Jugendlichen verbindliche Konfirmanden-Vorstellungsgottesdienst erarbeitet. Begleitend zum Konfirmandenunterricht werden Elternabende zu organisatorischen Absprachen und Themen angeboten.

Defizite 

- Schwierig ist es teilweise, die regelmäßige Teilnahme am Konfirmandenunterricht gegenüber anderen Verpflichtungen der Jugendlichen zu sichern (Schule, Sport, Arztbesuche u.ä.) 

- Die zunehmende Verlängerung der Schulzeiten an den Wochentagen und die Entwicklung hin zur Ganztagsschule werden es mittelfristig notwendig machen, eine grundlegend neue Struktur der Konfirmandenarbeit in unserer Gemeinde zu entwickeln. Gut wäre es, wenn dabei die Möglichkeit der Beteiligung Ehrenamtlicher erhalten bleiben könnte. 

Ziele

Entwicklung einer neuen Struktur für die Konfirmandenarbeit angesichts verlängerter Schulzeiten.

 

5.7 Erwachsenenbildung und offene Angebote für Erwachsene

Grundsatz
„Lasst es alles geschehen zur Erbauung!“ (1. Kor. 14,26)
„Deshalb kann kein Zweifel bestehen, dass der Lebensform des Lehrens und Lernens das größte Wohlgefallen Gottes gilt…“ (Philipp Melanchthon)

Das Presbyterium hatte mit den hohen Ausgaben für die Restauration des Gemeindehauses den Anspruch verbunden, verstärkt daran zu arbeiten, dass das Haus nach der Wiedereröffnung mit Leben gefüllt wird und Menschen in diesem Haus Heimat finden. Insbesondere für Erwachsene verschiedenen Lebensalters sollten neue Angebote gemacht werden. Dies ist in den letzten beiden Jahren geschehen. Zur Förderung und Qualitätssicherung dieser Arbeit wurde ein Erwachsenenbildungsausschuss eingerichtet. Wichtig ist uns die Kooperation mit der Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Leverkusen. Für unsere Angebote ist uns wichtig,
- dass wir mit unseren Veranstaltungen den Verkündigungsauftrag der Kirche unterstützen
- dass die vielfältigen Themen, Interessen und Lebenssituationen unserer Gemeindeglieder im Gemeindehaus Raum finden
- dass Raum für „lebenslanges Lernen“ eröffnet wird
- dass Gemeinschaft erfahrbar und Gemeindeaufbau unterstützt wird
Hier befinden wir uns auf einem guten Weg, dem das Presbyterium immer wieder neue Impulse gibt. Zuletzt wurde die Idee entwickelt für das Jahr 2009 das Leitthema „Familie“ zu wählen und eine Reihe von Veranstaltungen für unterschiedliche Gruppen und Lebensalter anzubieten.

Bestand

Regelmäßige Veranstaltungen: 
- Bibelgespräch am Vormittag 
- Feldenkrais-Kursangebote
- Frauengruppe "Reden und Reisen" 
- Frauenhilfe 
- Frauenliteraturkreis 
- „Fröhlicher Kreis“ – die Seniorenrunde in Pattscheid 
- Gemeindefrühstück
- Geburtstagsfeier der Generationen (Runde Geburtstage)
- Meditation - Zur Ruhe kommen vor Gott - den Alltag unterbrechen
- Mittagessen im Gemeindehaus
- Spielenachmittag im Pfarrheim St. Engelbert in Pattscheid
- Tanztreff
- Yoga-Kurse 

Veranstaltungen in der Reihe KULTur am Donnerstag (ca. 5 x pro Jahr Kabarett, Konzert, Film, Lesungen)

Die jährliche Gemeindefahrt (1 Woche)

Projektgebundene Veranstaltungen (z.B. „Jahr der Familie 2009“)

Einzelveranstaltungen (Vorträge, Tagesfahrten u.ä.)

Defizite 

- Der Arbeitsauftrag für den Erwachsenenbildungsausschuss ist nicht präzise genug. 
- Es gibt nur bedingt Nachfrage nach religiösen und geistlichen Themen. 

Ziele 

- Präzisierung des Arbeitsauftrages für den Erwachsenenbildungsausschuss 
- Vernetzung von Veranstaltungen (generationenübergreifend, mit anderen Angeboten der Gemeinde) 
- Unterschiedliche Formen von Veranstaltungen zu religiösen und geistlichen Themen erproben. 
- Menschen für die Gemeinde gewinnen, die bisher von uns noch nicht erreicht wurden 

 

 

5.8 Verwaltung und Finanzen

Grundsatz „Dient einander mit den Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat – jeder und jede mit der eigenen, besonderen Gabe! Dann seid ihr gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes.“ (1.Petrus 4,10)

In Artikel 7 der Kirchenordnung heißt es: Die Kirchengemeinde ist verpflichtet, zur Erfüllung ihrer Aufgaben die nötigen Ämter und Dienste einzurichten und dafür Mitarbeitende zu gewinnen, zu qualifizieren und zu stärken. Sie ist verpflichtet, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Räume und Einrichtungen bereitzustellen. Sie hat die zur Erfüllung ihrer Aufgaben nötigen Mittel aufzubringen. Sie ist verpflichtet, zu den gesamtkirchlichen Aufgaben und zur Abhilfe der Not in anderen Kirchengemeinden beizutragen.

Die Mitarbeitenden im Ev. Gemeindeverband Niederwupper in Opladen, im Gemeindebüro Bergisch Neukirchen und das Presbyterium sind zuständig insbesondere für die Verwaltung des Gemeindevermögens, die Personalangelegenheiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ausführung der Presbyteriumsbeschlüsse und die Führung des Kirchenbuchs. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Kirchensteuern und dem darüber hinaus erwirtschafteten Geld ist selbstverständlich. Oberste Richtschnur ist Gerechtigkeit, Sozialverträglichkeit und ökologisches Handeln.

Bestand

Gebäude:1 Kirche, 1 Pfarrhaus, 1 Gemeindehaus, 1 Kindertagesstätte, 1 Gemeindebüro, 1 Küsterwohnung, 1 Miethaus

Haupt- und nebenamtliche Mitarbeitende: Pfarrer, Küster, Jugendleiter, Organist, diakonische Mitarbeiterin, Erzieherinnen, Gemeindebüroangestellte.

Defizite

- Die gesetzlichen Vorgaben der Kirchenverwaltung erscheinen als zu umständlich
- Rückläufige Gemeindefinanzen
- Keine Vernetzung der Verwaltungen im Kirchenkreis

Ziele

- Erschließung neuer finanzieller Ressourcen zur Erhöhung der Einnahmen 

Dies soll konkret geschehen durch: 

Verstärkte Gemeindeaktivitäten zur Erhöhung der Mitgliederzahl, um die Kirchensteuereinnahmen zu verbessern 
Vermietung von Räumen für Veranstaltungen 
Überarbeitung und Kontrolle der Kostenverteilungsschlüssel 
Einnahmen durch Dienstleistungen für andere 
Spendenwerbung für konkrete Projekte (positives Beispiel: Registererweiterung der Orgel, geplant Gemeindehauserhaltung, Photovoltaikanlage) 
Kooperation mit den beiden Fördervereinen 
Unterstützung durch Stiftungen (z.B. Köppen-Stiftung) 
Stiftung der Kirchengemeinde BN „Zukunft Mensch“ 

- Reduzierung der Verwaltungskosten bei rückläufiger Mitgliederzahl

Konkrete Maßnahmen, dies zu erreichen: 
Zusammenlegung von Verwaltungen im Kirchenkreis 
Reduzierung der Verwaltungsstunden im Gemeindebüro 
Umweltschutz 
Wärmedämmung des Mietshauses (leider nur für die Mieter) 
Überprüfung der Entscheidungswege in der Verwaltung 
Einwerben öffentlicher Mittel  

Folgerungen

Der Rückgang der Kirchensteuereinnahmen in den kommenden Jahren ist in seiner Höhe nur schwer einzuschätzen. Mittel- und langfristig müssen deshalb alle Bereiche gemeindlicher Arbeit auf den Prüfstand.

 

5.9 Ökumene

Grundsatz „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller.“ (Eph. 4, 5.6a.)

Ökumene bedeutet in unserer Gemeinde: gute nachbarschaftliche Kontakte zur katholischen Pfarrgemeinde Heilige Drei Könige in Bergisch Neukirchen und Sankt Engelbert in Pattscheid. Wichtig ist es, die unterschiedlichen Traditionen zu achten und den gemeinsamen Glauben in einer mehr und mehr säkularen Welt zu bezeugen.

Bestand

abwechselnd in den katholischen und der evangelischen Kirche: 
Ökumenischer Gottesdienst am Buß- und Bettag 
Ökumenischer Gottesdienst am Weltgebetstag der Frauen (1. Freitag im März) 
Ökumenischer Weihnachtsgottesdienst der Grundschule in Heilige Drei Könige 
Ökumenischer Schulabschlussgottesdienst der 4. Schuljahre der Grundschule Bergisch Neukirchen in der evangelischen Kirche 
Terminabsprachen und –abstimmungen der konfessionellen Schulgottesdienste 
Seit zwei Jahren: wöchentliche ökumenische Abendgebete in der Passions- und Fastenzeit 
Ökumenische Trauungen 
Gelegentlich Einzelveranstaltungen 
Der Pattscheider Seniorenkreis „Der Fröhliche Kreis“ hat Gastrecht im kath. Pfarrheim Sankt Engelbert 

Ziele 

Förderung von Vertrauen durch gemeinsame Aktivitäten und Einladungen der katholischen Pfarrgemeinde zu Veranstaltungen. 
In den vergangenen Jahren gab es in unregelmäßigen Abständen ein „Ökumenisches Frauenfrühstück“ (in Zusammenarbeit mit den Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands). Dieses soll wieder belebt werden. 
Musikalische Zusammenarbeit fördern! 

 

5.10 Öffentlichkeitsarbeit

Grundsatz „Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.“ (1. Petrus 3, 15)

„Die Verkündigung des Evangeliums darf nicht im versteckten Winkel geschehen, sondern zielt stets auf das Licht der Öffentlichkeit.“ (Wolfgang Huber)

Kirche ist ihrem Wesen nach öffentlich. Unsere Verkündigung, unsere Angebote und Aktivitäten zielen darauf, Menschen zu erreichen. Darum hat Öffentlichkeitsarbeit zum Ziel, dafür angemessene Formen zu finden.
Wichtig ist es, sowohl die Funktionsfähigkeit der internen Kommunikation (haupt-, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) als auch die Kommunikation nach außen gegenüber Gemeindegliedern und Öffentlichkeit immer wieder zu überprüfen und zu stärken.
Informationen über unsere gemeindlichen Angebote müssen leicht zugänglich, sowie klar und verständlich aufbereitet sein. Wir haben festgestellt, dass „Mund-zu-Mund“-Propaganda und persönliche Ansprache von Menschen die wirksamste Form von Öffentlichkeitsarbeit ist.

Bestand

Alle zwei bis drei Monate erscheint der Gemeindebrief „WIR“ mit der Jugendbeilage „Kellergeist“, der von Ehrenamtlichen an alle evangelischen Haushalte (auf Wunsch auch an Nichtevangelische) in Bergisch Neukirchen verteilt wird. Der Gemeindebrief, der im Auftrag des Presbyteriums von einem Redaktionsausschuss zusammengestellt wird, enthält alle wichtigen Informationen zum Gemeindeleben. Das Layout für den Druck wird seit Jahren ehrenamtlich erstellt. 

Unsere Internetseiten www.kirche.bergisch-neukirchen.de, die im Laufe der letzten Jahre immer wieder erweitert wurden, bieten ebenfalls die aktuellen Informationen zum Gemeindeleben, darüber hinaus allgemeine Informationen zur Kirche, zur Gemeinde und dem Gemeindeleben. Ebenso sind die beiden Fördervereine - zur Förderung der historischen Gebäude und der Förderung der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde – über die Homepage zu erreichen. Auch die Homepage wird seit Jahren ehrenamtlich gepflegt.

Der Schaukasten –vor der Kirche an der Burscheider Str. – weist auf die aktuellen Veranstaltungen und Highlights hin.

Informationen aus der Gemeinde und darüber hinaus liegen auf den Schriftenständern in der Kirche und im Gemeindehaus aus.

Die Abkündigungen im Gottesdienst informieren mündlich oder auf einem Gottesdienstblatt über Aktuelles aus der Gemeinde.

Besondere Veranstaltungen werden als Presseinformation den örtlichen Zeitungen und Radio Leverkusen mit der Bitte um Veröffentlichung bekannt gegeben.

Seit April 2008 erscheint ein Newsletter der Gemeinde, der aktuelle Informationen aus dem Gemeindeleben anbietet und gezielt auf besondere Veranstaltungen hinweist. Innerhalb eines Jahres sollen mit dem ca. monatlich erscheinenden Newsletter Erfahrungen gesammelt werden und dann über eine Weiterführung des Projektes entschieden werden

Defizite 

- Es sollte ein kleiner Öffentlichkeitsausschuss gebildet werden, der vor allem die Internetpräsenz begleitet, aber auch die öffentliche Darstellung der Gemeinde insgesamt im Blick behält. 

Ziele 

- Regelmäßige Überarbeitung der Homepage. Neben den aktuellen Informationen sollen die Basisinformationen über das kirchliche Leben und die Möglichkeiten der Teilnahme erweitert werden Ein Öffentlichkeitsausschuss ist im Aufbau, der dies begleitet.

6. Weiterarbeit

Das Presbyterium hat die vorstehende Konzeption in seiner Sitzung am 23. April 2009 beschlossen. Das Presbyterium wird einmal jährlich die Ziele überprüfen.